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Ohne Rauchmelder kann es teuer werden!

Rauchmelder retten Leben und schützen vor schweren Gesundheitsschäden


Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 700 Menschen bei Wohnungsbränden – nach verschiedenen Schätzungen in 75 bis 90 Prozent der Fälle deshalb, weil sie während des Schlafs auf ein ausbrechendes Feuer nicht aufmerksam werden und deshalb an Rauchgasen ersticken. Bis zu 8.000 weitere Menschen erleiden jährlich dauerhafte schwere Gesundheitsschäden durch den giftigen Brandrauch.
Rauchmelder warnen rechtzeitig vor Bränden und Brandrauch und ermöglichen damit den Hausbewohnern ein sofortiges Verlassen der brandgefährdeten Zone und das Einleiten von Gegenmaßnahmen. Allerdings verhindern Rauchmelder nicht die Entstehung von Bränden und sorgen auch nicht für deren Bekämpfung.

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Neue Bestimmungen für Schornsteinfeger und Heizungstechnik

Anfang 2015 traten neue gesetzliche Bestimmungen für Schornsteinfeger und für die Heizungstechnik in Gebäuden in Kraft.

Auslaufen von Übergangsfristen: Bezirksschornsteinfeger werden nur noch für sieben Jahre bestellt


Vor der Reform des Schornsteinfegerwesens durch das am 29. November 2008 in Kraft getretene Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) wurden Bezirksschornsteinfeger lebenslang bestellt. Ab dem 1. Januar 2015 erfolgt die Berufung von “bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern” nur noch nach den neuen gesetzlichen Verfahrensregeln und für eine siebenjährige Amtszeit. Der Inhaber eines Kehrbezirks muss sich nach sieben Jahren erneut für die Position des “bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers” bewerben. Die bisherigen Übergangsregelungen sind zum 31. Dezember 2014 ausgelaufen (§ 42 Satz 2 SchfHwG).

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Novellierung des Schornsteinfegergesetzes

Das Schornsteinfegergesetz wurde im November des Jahres 2008 verabschiedet. Ersetzt wird das Gesetz durch das "Gesetz über das Berufsrecht und die Versorgung im Schornsteinfegerhandwerk" vom 26.11.2008. Dies geschah vor dem Hintergrund der Dienstleistungsfreiheit innerhalb der Europäischen Union.

Für den handwerklichen Markt der Kaminfeger sollte der Markt geöffnet werden. Doch da die Schornsteinfegerarbeiten auf Grundlage der Feuerstättenbescheide durchgeführt werden müssen, wurde ein Übergangszeitraum bis Ende des Jahres 2012 vereinbart. Innerhalb dieses Zeitraumes sollten alle Feuerstättenbescheide erlassen werden. Diese Bescheide enthalten die zukünftigen Regelungen in Bezug auf Reinigungsintervalle, Abnahmen und Feuerstättenschauen. Nach Ablauf des 31.12.2012 gilt der Wettbewerb um den Markt der Schornsteinfegerarbeiten als eröffnet. Weiterhin übernehmen Sanitär-, Heizungs- und Klimaanlageninstallateure die herkömmlichen Wartungen an Feuerstätten, wobei Kehrarbeiten und Überprüfungen den Schornsteinfegermeisterbetrieben obliegen. Gleiches gilt für Abnahmen und Feuerstättenschauen nach den jeweiligen Landesrechten. Viele Unternehmen aus dem Sanitär- und Heizungsbereich denken daher darüber nach, einen Schornsteinfegermeister zu beschäftigen, um auch diese Dienstleistungen anbieten zu können.
Artikel erstellt von: Rouven Stroß

Ende des Kehrmonopols - Vergleichen Sie Ihren Schornsteinfeger

Mit Ablauf des Jahres 2012 ist das Kehrmonopol gefallen, welches bislang den Schornsteinfegern auf Lebenszeit einen festen Bezirk zugeordnet hat. 2013 bietet sich somit Hausbesitzern die Möglichkeit, ihren Schornsteinfegerbetrieb frei zu wählen.
Mit dieser Liberalisierung werden nach Angaben des Energie- verbraucherbundes auch die in der Kehr- und Überwachungs- verordnung festgesetzten Gebühren hinfällig. Dies bedeutet, dass der Wettbewerb auf dem Markt eröffnet wird. Hausbesitzer können in Zukunft Preise für Schornsteinfegerarbeiten verglei- chen. Lassen Sie sich aber nicht nur vom Preis treiben, Qualität und die richtige Ausbildung und Qualifikation ist hier sehr wichtig.
Artikel erstellt von: Rouven Stroß